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Über uns...

Die Geschichte der Kolpingbühne Starnberg beginnt im Jahr 1962, als sich Mitglieder der Kolpingsfamilie und der Katholischen Jugend zu einer Theatergruppe zusammenfanden. Es wurde dabei an eine Tradition angeknüpft, die bis ins Jahr 1888 zurückreicht, dem Gründungsjahr der Kolpingsfamilie Starnberg, zu jener Zeit Katholischer Gesellenverein genannt. Bereits damals inszenierten die Mitglieder öffentliche Theateraufführungen.  

Anfang 1963 wurde im Pfarrsaal des Katholischen Pfarrhofs in Starnberg als erstes Stück das Lustspiel „Krach um Jolanthe“ aufgeführt. „Das Publikum für ein paar Stunden die Probleme und Sorgen des Alltags vergessen lassen“ wollten die Theaterspieler mit ihren Aufführungen. Bis heute ist dies das Motto der Kolpingbühne geblieben und beeinflußt maßgeblich die Auswahl der Stücke.

 

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Seit rund 40 Jahren ist Josef Hiebl Spielleiter und Kopf der Kolpingbühne, die heute mehr als 60 aktive Mitglieder zählt. Unter seiner Spielleitung entwickelte sich die Bühne von einer lockeren Laienspiel- zu einer anspruchsvollen Amateurtheatergruppe, die ihr Hobby mit großem Ernst und Engagement betreibt. Insgesamt besuchen etwa 2.000 Zuschauer jährlich die Vorstellungen der Kolpingbühne, deren Spielstätte und Heimat seit 1987 der Pfarrsaal im Katholischen Pfarrzentrum St. Maria in Starnberg ist.

Aktive Jugendarbeit, Förderung des Bühnennachwuchses und Integration der Jugend ist seit nunmehr 20 Jahren ein weiteres Hauptanliegen der Kolpingbühne. 1992 wurde deshalb das Jugendtheater der Kolpingbühne gegründet, das heute mehr als 30 Mitglieder zählt.

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Die Gründung des Jugendtheaters hatte einen ganz praktischen Hintergrund: Immer öfter gab es Kinderrollen im Erwachsenentheater, die aus den eigenen Reihen besetzt werden konnten, z.B. in "Die Widerspenstigen", "Das Karussell" oder „Keryhof". Die Jugendlichen wollten jedoch regelmäßig und nicht nur sporadisch spielen. So entstand die Idee einer eigenen Jugendgruppe, die heute den großen Vorteil bietet, dass Jugendliche nahtlos ins Erwachsenentheater wechseln können und der Bühne so erhalten bleiben.

Die Aufführungen des Jugendtheaters finden an jeweils vier Terminen im Frühjahr statt, bei großem Erfolg gibt es schon auch mal eine Zusatzvorstellung. Eine Besonderheit wurde zum 10-jährigen Jubiläum 2003 eingeführt: Am Freitagabend des zweiten Vorstellungswochenendes sind alle Menschen mit Behinderung aus Starnberg und Umgebung zur Aufführung eingeladen. Der Erfolg dieses Termins ist mittlerweile so groß, dass alle Plätze an diesem Abend restlos belegt sind.